Produktempfehlungen

Unsere Produktempfehlungen*

 

Auf dieser Seite stellen wir dir verschiedene Produkte rund um das Thema Haltung von Nagern vor.  Diese Produkte sind zu einem überwiegenden Teil auch von uns selbst erworben worden und wir können sie hier uneingeschränkt empfehlen, da wir mit diesen Produkten selbst gute Erfahrungen gemacht haben.
Zu jedem Produkt werden wir extra kennzeichnen, ob wir es selbst schon probiert haben oder ob es noch in Planung ist. Wir werden, aus Gründen der Übersichtlichkeit, hier die einzelnen Produkte in Kategorien einteilen. Diese kann man bequem im Inhaltsverzeichnis auf einem Blick erkennen und dort per Klick auswählen.

 

Warum geben wir Produktempfehlungen?

Wir haben uns dazu entschlossen, auf dieser Webseite nicht nur ausschließlich verschiedene Laufräder oder Laufteller zu vergleichen und zu empfehlen, sondern auch andere Produkte, welche für die Nagerhaltung interessant sind. Warum wir dies tun, ist eigentlich recht einfach. Es gibt leider so viele verschiedene und auch teilweise sehr schlechte Produkte auf dem Markt, das es sehr schwer wird, gerade für unerfahrene Halter, die „guten“ von den „schlechten“ zu unterscheiden.  Ich möchte hier keine Produkte schlecht reden, aber leider gibt es einige die einfach nicht geeignet sind für Nager und teilweise sogar gefährlich, wie zum Beispiel der Trend mit den Joggingbällen.

Und wir haben erkannt, das häufig die Fragen gestellt werden, welche Produkte nun sinnvoll sind und welche nicht. Dies ist nur eine kleine Entscheidungshilfe. Keine professionelle Kaufberatung oder offiziellen Testberichte oder ähnliches. Dieses sind nur Produkte, welche wir selbst nutzen oder nutzten, oder aber von anderen Haltern sehr gute Erfahrungsberichte erhalten haben.
Kommen wir aber nun zu den einzelnen Kategorien, für die jeweiligen Produkte.

 

Terrarien

Welche Terrarien sind zu empfehlen?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Das liegt vor allem an den Gegebenheiten vor Ort und auch von der Nagerfamilie ab. Rennmäuse haben zum Beispiel andere Ansprüche als Hamster oder Degus. Nur so grob eingeteilt. Es kommt nicht nur auf die verschiedenen Maße an, sondern auch das Material des Terrariums. Aquarien sind in der Regel ungeeignet, da dort keine ausreichende Belüftung gewährleistet werden kann und der Ammoniakgeruch des Urins der Tiere, diese krank machen könnten. Dennoch gibt es Terrarien aus Holz, aus Draht/Holz, aus Glas/Holz oder Glas/Draht. Und natürlich diverse Ideen für selbst gebaute Terrarien.

Ich habe anfangs mir immer welche gekauft, weil es so am schnellsten ging. Und wenn man mal ehrlich ist, wenn man sich selbst eines nach seinen Wünschen / Vorstellungen baut, ist dies meist preislich in den Rahmen, als wenn man sich eines kauft. Und gekaufte mal eben aufzubauen geht wesentlich fixer. Jedoch ist es individueller und auch ein schönes Gefühl, ein eigenes erschaffen zu haben. Und man kann es so bauen, wie man es sich vorstellt. Hat also alles seine Vor- als auch Nachteile. Wenn man aber am Anfang steht und noch nicht viele Erfahrungen hat, würde ich mir als erstes eines kaufen. Später kann man dies umbauen oder komplett ein neues Terrarium / Nagarium bauen. Dafür werde ich auch später noch ein paar Tipps geben, in einem Bericht im Blog.

 

Terrarien für Rennmäuse

In dem Bereich der Rennmausterrarien gibt  es viele unterschiedliche Ausführungen. Viele Halter nutzen Aquarien und nutzen als Deckel ein Gitter. Der Vorteil dieser Art von Terrarium ist, dass man durch das Terrariumglas einen tollen Blick auf das Treiben der Mäuse hat, man kann ihre ganzen Tunnelbauten bestaunen usw. Außerdem ist es gut möglich die Einstreu auf ein hohes Maß einzustreuen, so wie es die Nagetiere am liebsten haben. Das Maß dafür sollte bei 30 cm liegen, aber sehr gern auch höher.  120 cm in der Länge und jeweils 60 cm in Höhe und Breite sollte mindestens vorhanden sein, so dass das Volumen mindestens 0,4 m³ beträgt. Aber Rennmäuse freuen sich auch über noch größere Gehege.

Das Problem ist leider, das durch die schlechte Belüftung die Tiere erkranken können, Atemwegserkrankungen usw. Vor allem dadurch resultiert, das der Ammoniakgeruch nicht bzw. nur schlecht austreten kann. Die beste Belüftung ist, eine Front bzw. Seitenbelüftung. Jedoch kann man mit etwas Geschickt auf einem Aquarium ein Gittergestell anbringen, so dass die Mäuse unten das Aquarium zum Buddeln haben und oben viel Luft bekommen.  Da gibt es auch so in der Art Käfige bei den Hamstern zu sehen, das ist aber nur eine Idee, wie man es machen könnte.
Persische Rennmäuse lieben es zu klettern und da eignet sich ein Aquarium als (Einstreugrundfläche) und darauf lässt sich ein Käfiggestell montieren und das Ergebnis ist perfekt. So kann in die Höhe gebaut werden und die Mäuse können ihren Bewegungsdrang ausleben.

Terrarien bis 100 €

In dieser Kategorie liste ich die Terrarien auf, welche bis zu 100 Euro kosten. In diesem Bereich gibt es schon eine gute Auswahl an recht guten Terrarien. Bei manchen Holzterrarien ist die Belüftung auch nicht optimal, aber hier kann man glücklicherweise gut nachhelfen, da man in Holz nachträglich gut Löcher bohren kann um so für zusätzliche Belüftung zu sorgen.  Dies kann man oben am Deckel tun, oder auch an den Seiten.

Bei diesem Terrarium ist es zu empfehlen, dass man oben am Dach noch ein paar Luftlöcher bohrt, was mit einer Bohrmaschine oder einem Akkubohrer durchaus schnell erledigt ist. Auch kann man super an der Seite noch mit einer Lochsäge, größere Löcher einsägen und dort eine Abdeckkappe für Belüftungen drauf setzt, dazu gebe ich gern noch einen Link. Dieses Terrarium hatte ich in der Anfangszeit meiner „Halterkarriere“ und war wirklich zufrieden damit. Habe aber im Dach ungefähr 20 Löcher zusätzlich gebohrt und an der Seite auch noch ein paar, damit für ausreichend Luftzirkulation gesorgt ist.

Auch dieses Terrarium habe ich selbst genutzt und war zufrieden damit. Aus diesem Grunde kann ich es auch euch weiter empfehlen. Der Vorteil bei diesem Terrarium ist, dass es eine Frontbelüftung hat. Das ist immer eine feine Sache. Jedoch muss man aufpassen. Diese paar cm an der Seite, sind eigentlich nicht ausreichen für Rennmäuse. Aus diesem Grunde haben wir am Dach noch Luftlöcher gebohrt und es ging gut. Wir haben auch durch das Dach eine LED-Lichterkette verlegt, so dass innerhalb des Terrariums Licht zur Verfügung stand, das war auch keine schlechte Idee 😉

Dieses Terrarium bietet wirklich eine gute Belüftung für Rennmäuse, zumindest was den äußeren Anschein hat. Da ich dieses Terrarium nicht selbst genutzt habe, kann ich keine eigene Erfahrungen beschreiben. Kann durchaus möglich sein, dass man auch hier nochmal zusätzlich an den Seiten ein paar Löcher (im oberen Bereich, wo sich keine Einstreu befindet) bohren muss, ich würde es jedenfalls empfehlen. Aber so macht das Terrarium einen guten Eindruck. Ich habe derzeit leider ausschließlich Eigenbauten im Gebrauch und werde mir in näherer Zukunft keine weiteren Terrarien kaufen.

 

Terrarien über 100€

In dieser Kategorie sind schon die etwas teureren Terrarien zu finden. Diese  sind meist qualitativ besser, oder aber aufgrund der größeren Abmaßungen bzw. der Verwendung anderer Materialien, sind diese etwas teurer. Viele dieser Terrarien sind bei Züchtern und Haltern beliebt. Wenn man allerdings erst neu in dieses Hobby einsteigt, würde ich auf günstigere Terrarien zurückgreifen, oder vielleicht sogar auf gebrauchte zurückgreifen, diese kann man häufig günstig bei Kleinanzeigenportalen oder in Zeitungen finden. Jedoch ist das Problem, das gerade die Holzterrarien größer und schwerer sind, wenn man sie auseinander baut und wieder zusammensetzen möchte, könnte es nicht mehr so passen wie zu Anfang. Da muss man schon vorsichtig sein.

Dieses Terrarium ist wirklich gut. Ich habe es selbst genutzt, auch wenn es schon einige Zeit her ist. Der Vorteil ist wirklich, das es eine Frontbelüftung hat. Was wiederum auch einige als Nachteil sehen. Angemerkt sei jedenfalls, das durch das Lochgitter das Einstreu hinaus rieselt. Das ist Fakt. Denn die Lochgitter sind nicht nur unten angebracht, sondern auch oben. Aber mit ein wenig Geschick lässt sich dort einiges ändern. Wir haben damals einfach ein breiteres Brett angebracht und vorn nochmal ein Kantholz, so das es aussah wie eine Dachrinne, darin wurde dann das Streu aufgefangen. Man kann es vermutlich in der Tat einfacher und günstiger mit einer Dachrinne machen, sieht aber nicht sonderlich schön aus, denke ich. Ansonsten muss man halt täglich vor dem Terrarium saugen. Aber wie gesagt, ist nun kein großer Nachteil in meinen Augen.

Das hier gezeigte Terrarium ist ähnlich zu dem bereits Oben erwähnten. Also auch hier empfiehlt es sich noch zusätzliche Löcher zu bohren. Aber dieses Terrarium ist aus einem anderen Grund wirklich toll, nämlich es ist 1,5m lang. Das ist wirklich eine tolle Größe für die Wüstenrennmäuse. Natürlich ist es dadurch ein wenig teurer. Aber bei uns war es wirklich gut im Gebrauch und mehrere Generationen von Mäusen haben darin gelebt. Also es ist schon eine gute Qualität. Außerdem ist das Gewicht dieses Terrariums ein wenig höher, jedoch macht dies nichts. Wenn es erstmal seinen endgültigen Platz gefunden hat, wird es ja kaum bewegt.

Aber kommen wir mal zu unserer Auswahl. Ich habe die Kategorien erstmal nur in für die Nagerarten  und nach dem Preis sortiert, aber nicht nach Material. Da kann man schauen, was einem am besten zusagt.

Terrarien für Hamster

In dieser Kategorie führen wir die Hamsterheime auf. Aber hier bitte auf die Maße achten, denn gerade die verschiedenen Hamsterarten haben teilweise unterschiedliche Größen und somit brauchen sie andere Gegebenheiten. Also bitte zunächst auf die Hamstergröße schauen und dann für den Käfig mit den richtigen Maßen. Hier ist vor allem die Grundfläche maßgeblich. Und die Höhe bzw. die einzelnen Ebenen zählen nicht mit hinzu zur Fläche. Bei verschiedenen Tierschutzvereinen gilt eine Grundfläche von 0,5 m² als die absolute Mindestanforderung. Leider hat sich der Handel darauf mehr oder minder festgelegt und man bekommt nur sehr schwer größere Gehege. Aber für die Tiere sind Mindestflächen von 1 m² als reine Grundfläche wesentlich besser.  Für Hamster eignen sich auch sehr gut Aquarien, jedoch muss dort der Deckel aus Draht/Gitter selbst gebaut werden, und oben komplett vergittert sein, damit für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist.

Außerdem sollte man sich im Vornhinein schon überlegen, wie in etwa man das Terrarium einrichten möchte, denn gerade Hamster finden abwechslungsreich ausgestattete Terrarien toll. Und hier können riesige Aquarien schon eine tolle Möglichkeit bilden. Verschiedene Ebenen sind sehr sinnvoll, aber es muss darauf geachtet werden, das die einzelnen Ebenen nicht höher als 25 cm sind, damit die Hamster nicht, im Falle eines Sturzes von zu großer Höhe, Verletzungen erleiden. Als Tipp von mir, bei Instagram gibt es einige Nutzer, die richtig tolle Hamsterkäfige in Eigenbau hergestellt haben, da findet man viele Anregungen, auch in einschlägigen Facebookgruppen findet man Hilfe.

Terrarien bis 100 €

In diesem Bereich befinden sich die etwas günstigeren Käfige. Aber man sollte hier vor allem nicht am Preis sparen, sondern für seine Lieblinge ein gutes Heim kaufen.

Terrarien / Käfige über 100 €

Für etwas mehr als 100 Euro lassen sich schon einige tolle Käfige kaufen. Wenn der Preis allerdings zu hoch geht, sollte man wirklich über einen Eigenbau nachdenken. Zwar sind die Eigenbauten preislich gesehen immer etwas teurer, dafür kann man aber alles nach seinen eigenen Wünschen und die Ansprüche der Tiere selbst gestalten, wie man es möchte. Wer jedoch nicht das handwerkliche Geschickt oder auch nicht das große kreative Talent ist, kann sich auch schöne Käfige kaufen.

Es ist leider nicht so einfach schöne und vor allem große Hamsterheime zu bekommen. Dieses hier hat eine Länge von einem Meter und passt somit gerade so, auch wenn die Grundfläche ein wenig geringer ist als ein QM. Jedoch sei erwähnt, dass auch bei den oben aufgeführten Rennmausheimen durchaus welche für Hamster geeignet sind.

Dieses Hamsterheim ist ebenso 1 Meter lang. Schöne große Glasfront um die Tiere beim Tunnelbau zu beobachten, wenn sie nicht gerade schlafen 🙂
Die Qualität ist wirklich gut und es ist ein stabiler Käfig, welcher einige Jahre halten wird. Ich persönlich würde Aquarien für Hamster bevorzugen, jedoch ist es wichtig, das der Hamster ein paar Ebenen zur Verfügung hat, diese dürfen aber nicht so hoch sein. Im Aquarium kann man die aber leider nur schwer anbringen, weshalb Terrarien aus Holz oder Gitter am geeignetsten sind.

Käfige für Ratten und Degus

Die Abmaßungen für die Käfige von Ratten und Degus ähneln sich stark und somit habe ich sie in einem Unterkapitel gemeinsam aufgeführt. Da Degus sehr nagefreudige Tiere sind, siehe auch den Beitrag bei dem Nager-Laufrad-Vergleich, eigenen sich Holzterrarien nur bedingt. Auch für Ratten eigenen sich sehr gut Volieren. Hier ist der Vorteil, das man dort durch verschiedenen Ebenen, viele Klettermöglichkeiten für die Tiere anbieten kann. Denn genau wie Ratten, bewegen sich Degus ungemein gern, und klettern macht ihnen viel Freude.  Dies sollte man beim Kauf eines Tierheims für Ratten und Degus berücksichtigen. Die Grundfläche sollte niemals 0,5 m² unterschreiten. Und die Höhe sollte schon über 1,80 m liegen. Am Besten so hoch wie das Zimmer ist 😉

Diese Voliere ist für Ratten und Degus geeignet. Sie hat eine entsprechende Größe. Jedoch sollte man zusätzlich den Tieren (insbesondere den Ratten) weiteren Auslauf am Tag ermöglichen. Ratten sind sehr soziale Tiere und mögen eine enge Beziehung mit dem Halter. Aus diesem Grunde ist es wichtig, sich mit den Tieren zu beschäftigen und ihnen einen Auslauf zu ermöglichen.

Käfige für Kaninchen / Chinchillas / Meerschweinchen

Um bereits eines vorwegzunehmen, im Handel gibt es nur sehr schwer die richtigen Käfige für diese Tierarten zu kaufen. Die meisten entsprechen nicht mal den Minimalanforderungen. Normalerweise brauchen Meerschweinchen einen Käfig von mindestens zwei Metern in der Länge, bei Kaninchen sieht es nicht anders aus. und Chinchillas benötigen eigentlich so viel Platz, das man einen ganzen Raum nur für diese Tiere anbieten sollte.

Am Besten ist es, wenn man den Tieren einen ganzen Raum der Wohnung komplett einrichtet, oder ihnen dort einen Freilauf anbietet und zwar über einen längeren Zeitraum am Tag. Oder aber auf dem Balkon (bei Kaninchen), es gibt sicherlich so einige Möglichkeiten, man muss nur kreativ sein.

 

Kaninchen

Der Tierschutz hat nun darauf reagiert und die Mindestanforderungen so gering geschraubt, das manche Käfige in Frage kommen, da sie die gesetzlichen Anforderungen entsprechen, aber artgerecht ist was anderes. Bei diesen Tieren gilt, wie übrigens auch bei Ratten und anderen Nagern, zusätzlich benötigen sie Auslaufflächen und am Besten so, das die Tiere selbst entscheiden können, wann sie diese nutzen. Das Problem ist, dass diese Käfige so schwer und groß sein würden, das sie kein Händler, oder kaum welche, anbieten. Da hilft nur entweder aus zwei mach eins, oder selbst bauen, was die beste Alternative ist. Man unterschätzt wie viel Platz selbst ein Zwergkaninchen benötigt.  Hier ist es besonders wichtig, das man sich vorher darüber informiert, wie viel Platz der jeweilige Nager benötigt. Aber selbst für Kaninchen benötigt man einen Käfig mit mindestens 2 m² Grundfläche, pro Tier, und dann auch nur, wenn zusätzlich noch Auslauf angeboten wird.

Für Zwergkaninchen und auch Meerschweinchen eignet sich folgende Produkte. Jedoch ist das nur zu empfehlen, wenn den Tieren TÄGLICH weiterer Auslauf angeboten wird. Für die Nacht, bzw. wenn die Tiere Schlafen, sind diese Heime ausreichend. Gerade Meerschweinchen haben allerdings ihren eigenen Schlafrhythmus und so sollte es den Tieren ermöglicht werden, dass sie selbst entscheiden können, wann sie in ihrem Heim sind und wann sie den Auslauf nutzen möchten. Was leider in der Praxis häufig nicht so einfach umsetzbar ist.

Bein einigen Produkten kann man auch zwei Heime miteinander kombinieren, so dass die Tiere ein größeres Heim bekommen. Hier sollte man sich vorab beim einzelnen Händler bzw. Hersteller informieren, ob man evtl. zusätzlich noch eine Erweiterung anbringen kann.

 

Meerschweinchen

Meerschweinchen benötigen mindestens 0,5 m², artgerechter sind jedoch wenn es mindestens 1 m² ist. Hier sollte vor allem auf die Länge des Käfiges geachtet werden, 2 Meter sollten es schon sein, da sie sich gern bewegen und rennen wollen. Hier bieten sich Eigenbauten einfach besser an, da man so den Bau auch an die Begebenheiten vor Ort anpassen kann.

Dieser Käfig ist von der Größe her gut für die Meerschschweinchen. Rund zwei Meter in der Länge und dazu nochmal einen Meter in der Breite, das ist schon ein schöner großer Käfig. Aber es gibt auch ein wenig günstigere Modelle, jedoch sind diese von der Größe her nicht so optimal. Auch wenn viele Halter meinen, das die Ställe riesig erscheinen, für die recht kleinen Tiere. Aber diese Tiere verbringen den Großteil ihres Lebens in dieser Behausung. Da sollte man für ausreichend Wohnplatz sorgen und zu mindest die absoluten Mindestmaße einhalten. Ein weiteres Produkt ist noch auf dem Markt, welches einen guten Eindruck hinterlässt.

Gerade bei Meerschweinchen ist es so, dass diese gern auch mal Auslauf bekommen, am besten Draußen. Aber das ist nicht jedem Halter möglich. Jedoch freuen die Tiere auch, wenn sie einen Auslauf in der Wohnung bekommen. Hierfür gibt es auch extra Freilaufgehege. Obwohl ich glaube, dass viele Halter auch gern ihre Meeris durch die Gegend tragen und ihnen Streicheleinheiten geben.

Dieses Meerschweinchengehege ist zu empfehlen, da man sich von dem Hersteller noch zusätzlich Erweiterungen für den Auslauf holen kann. Das ist an sich eine gute Idee wie ich finde.

Dieses Freigehege eignet sich für den Einsatz im Garten, als auch in der Wohnung. Wenn einem Halter eine artgerechte Tierhaltung am Herzen liegt, dann sorgt er dafür, dass seine Tiere einen täglichen Auslauf bekommen. Dafür ist dieses Freigehege wirklich eine gute Alternative am Markt.

 

Chinchillas

Bei Chinchillas beträgt die Bodenfläche mindestens 1 m² pro Paar, und vor allem eine Mindesthöhe von 1,5m. Das ist wichtig, da gerade Chinchillas sich in der Höhe aufhalten, da müssen dann auch verschiedene Eben eingebaut werden, damit es im Falle eines Sturzes nicht zu Fällen aus großer Höhe kommt. Chinchillas benötigen mindestens 0,8 m³ Volumen pro Tier!

Wie man an diesen Beispielen gut sehe kann, ja auch kleine Tiere benötigen ihren Platz. Und wenn man Tierhalter ist, dann sollte man auch Tierfreund sein. Und Tierfreund zu sein, heißt, man gibt seinem Tier so viel Fläche, wie es benötigt und zwar nicht minimalste Anforderungen, sondern man möchte ja, dass es den Tieren besonders gut geht. Also nicht dauerhafte Jugenherbergsverhältnisse, sondern auch gern schon eine eigene Wohnung (bildlich übertragen).
Und da kann man sicherlich irgendwo in der Wohnung 4 oder mehr Quadratmeter für seine Schützlinge abzwacken. Wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man sich nicht für eine Tierhaltung entscheiden, denn man hat auch Pflichten, man ist dem Tier gegenüber verpflichtet, dass es dem Tier gut geht.

Leider ist es sehr schwer geeignete, und vor allem artgerechte Käfige für Chinchillas, zu bekommen. Die meisten Käfige habe nicht die ausreichende Größe. Denn Chinchillas lieben es, hoch oben zu hocken. Also sollte ein Käfig mindestens 1,80 Meter groß sein.
Derzeit habe ich keines gefunden, was die geforderten Kriterien auch nur ansatzweise erfüllt. So bleibt es dabei und man sollte seinen Tieren ein selbstgebautes Heim anbieten. Oder ich muss mir mal ein Konzept überlegen und selbst eines in Serie herstellen 😉

 

Einrichtungsgegenstände

Ich werde hier die verschiedensten Einrichtungsgegenstände für sämtliche Nager auflisten, welche ich als sinnvoll erachte. Ob ich später noch eine genauere Anordnung dieser Gegenstände vornehme, kann ich noch nicht sagen. Ich werde diese Liste nämlich immer wieder mal aktualisieren, da auch ich nicht auslerne und manchmal Dinge über den Weg laufen, die ich vorher noch nie so im Kopf hatte. Falls jemand von euch noch tolle Ideen hat, einfach in die Kommentare posten.

 

Näpfe und Tränken

 

Diese Tränke habe ich selbst für meine Rennmäuse, in mehrfacher Ausführung. Die 75-ml-Flasche ist perfekt für Rennmäuse. Da man sowieso täglich das Wasser wechselt, reicht sie vollkommen aus. Meine Mäuse trinken nicht so viel, da sie ja viel Frischfutter bekommen. Für Kaninchen, Meerschweinchen etc. sollte man zu einer größeren Flasche greifen, oder aber zu Näpfen.

Für kleinere Tiere, wie zum Beispiel Lemminge und Hamster, sollte man auf einen Napf ausweichen. Der Grund ist simpel, bei den Trinkflaschen müssen die Tiere mit der Zunge eine kleine Kugel nach oben drücken, damit ein Tropfen Wasser fällt. Die kleinen Tiere haben allerdings so kleine Zungen, das es teilweise eine körperliche Anstrengung ist, nur um einen Wassertropfen zu trinken. Aus diesem Grunde eigenen sich für diese Tierarten vor allem Näpfe aus Keramik. Gerade bei den Näpfen ist darauf zu achten, dass das Wasser regelmäßig, gern zweimal täglich, gewechselt wird. Da häufig Verunreinigungen vorkommen.

 

Mehrkammerhäuser / Wohnhäuser

Für Hamster ist es wichtig, dass ihnen Mehrkammerhäuser angeboten werden. Denn in der freien Natur haben Hamster immer mehrere Kammern in ihrem Bau. Dies sollte auch den Hamstern in der Heimtierhaltung zugestehen. Hamster sind sehr reinliche Tiere, die auch eine „Toilette“ benutzen. Das heißt eine Kammer des Häuschens wird als Klo, eine andere als Schlafraum und wieder andere als Essensraum genutzt.

Dieses Mehrkammerwohnhaus von der Firma Rodipet eignet sich gut. Der Vorteil der Keramikplatte ist, dass sie im Sommer schön gekühlt werden kann, so dass die Lieblinge die heiße Zeit gut überstehen. Dazu die Keramikplatte in einem Kühlschrank lagern und wieder einsetzen.

Hier ist nochmal eine weitere bzw. andere Form eines Mehrkammerhauses. Die Verarbeitung ist gut gemacht, wie viele Holzprodukte von der Firma Rodipet.

Das sind nur ein paar Beispiele, gerade was Mehrkammerhäuser angeht, bietet der Markt viele Möglichkeiten. Man sollte nur darauf achten, das die Maße ausreichend sind für das jeweilige Tier. Im allgemeinen sagt man, das ein solches Haus mindestes 30 x 30 cm haben sollte.

Sandbadehaus / Sandbad

Vielen Nagerarten ist es wichtig im Sand zu baden. Als Halter muss man ihnen eine Fläche für das tägliche Sandbad anbieten. Im Sand baden die Tiere um ihr Fell zu pflegen. Und auch um Parasiten loszuwerden. Für Hamster ist es besonders wichtig, sie verbringen viel Zeit mit ihrer Fellpflege. Und sie toben sehr gern in einem Sandbadehaus. Hier ist es wichtig, das die Größe ausreichend ist.  Für Hamster eignen sich größere Glasschalen. Man kann ihnen auch im Gehege einen extra Bereich nur mit Sand ausstreuen. Hier ist es wichtig, täglich den Dreck grob auszusieben.

Für meine Rennmäuse biete ich diverse unterschiedliche Badehäuser an.

Dieses Badehaus habe ich selbst für meine Mäuse in Benutzung. Es ist schon jahrelang ein treuer Begleiter. Manche nutzen das Badehaus nicht um ein Sandbad zu nehmen, eine meiner Mäusedamen hatte damals dort auch ihre Jungen zur Welt gebracht. Während ich bei der Arbeit war hat sie dort ihr Nest gebaut um in Ruhe ihre Jungen zu bekommen.

Dieses Badehaus ist eher die Luxusvariante. Aber auch dies habe ich im Gebrauch und die Mäuse nehmen es toll an. Also dieses kann ich wirklich empfehlen.  Es ist wichtig sich vorher Gedanken darüber zu machen, wo man seinen Nagern ein Badehaus stellen möchte. Ob es eher ein rundes oder eines über Eck sein soll. Auch ist es wichtig sich vorher die Größe bewusst zu machen. Denn es benötigt einiges an Platz.

Einige Nager benötigen Heu und es ist sinnvoll, dieses in einer Heuraufe zu lagern. Bei den Heuraufen gibt es verschiedene Ausführungen und Materialien. Ich bevorzuge welche aus Metall, da diese nicht angefressen werden. Außerdem muss man darauf achten, wie die Heuraufe am Besten im bzw. am Käfig befestigt werden kann.

Mit der Weidenbrücke kann man das Terrarium um einiges aufwerten. Du kannst damit einen Bereich abgrenzen oder es als Klettermöglichkeit anbieten, oder im klassischen Sinne als Brücke verwenden. Diese Weidenbrücken gibt es in verschiedensten Maßen, für jedes Terrarium wird sich das passende Stück finden.

Ich habe genau diesen Weidentunnel mir geholt für meine persischen Rennmäuse, sie nutzen es als Verbindungsgang auf eine andere Ebene. Hier muss man aber die Maße gut im Auge behalten, denn nicht viele Terrarien bieten den Platz dafür. Aber biete du auch deinen Nagern mehrere Möglichkeiten an, je mehr und häufiger die Ausstattung gewechselt wird, desto weniger besteht das Risiko das sich dein Nager langweilt.

Nahrung

Es gibt die verschiedensten Anbieter von Nahrung für Nager. Jede Nagerart hat ihre eigenen Vorlieben und auch spezielles Futter, was angeboten werden kann. Viele Nager vertragen aber einige Dinge nicht und so ist man häufig darauf angewiesen, sich selbst Futter zusammen zu mischen. Die meisten Futtermischungen aus Zooläden sind nicht gut geeignet, da verschiedenste Inhaltsstoffe nicht gut für die Tiere sind. Es gibt einige Züchter die Futter zusammenstellen und dies auch im Internet zum Kauf anbieten, ich werde darauf aber noch näher eingehen und bin derzeit auf der Suche, nach so einem Züchter, der sich bereit erklärt einen Artikel auf meinem Blog dafür zu schreiben.

Aber es gibt spezielle Dinge die ich auch in Läden oder im Internet kaufe, und diese werde ich hier mal kurz vorstellen.

Einstreu

Beim Thema Einstreu benötigen viele Nagerhalter Empfehlungen, da es hier viele schlechte Einstreus gibt, aber auch einige gute und wirklich tolle. Diese aber auf Anhieb zu finden, das ist keine leichte Aufgabe. Wichtig ist vor allem, dass das Streu nicht viel oder gar nicht staubt und keine Schimmelsporen vorhanden sind. Hanfstreu ist wirklich ein gutes Einstreu, da dieses sehr gute Saugfähigkeiten hat und es so auch nicht unangenehm riecht. Bei meinen Rennmäusen wechsel ich nur zwei mal im Jahr das Einstreu, was vollkommen ausreichend ist.

Spielzeug

Beim Thema Spielzeuge da läuten bei vielen gleich die Alarmglocken, keine Sorge, ich werde hier keine Joggingbälle, Plastiktunnelröhren und so einen Unsinn empfehlen, aber es gibt auch Dinge, welche die Nager angeboten bekommen können und womit sie sich beschäftigen können, wenn Herrchen oder Frauchen gerade mal nicht da sind 🙂

Hilfsmittel für Halter & Züchter

In diesem Kapitel geht es vor allem um uns als Halter, auch wir brauchen mal ein paar Dinge im Zusammenhang mit unseren Nagetieren. Hierzu gibt es demnächst aber weitere Informationen 🙂


Bei manchen Nagerarten ist die Krallenpflege wichtig. Vor allem bei Kaninchen und auch bei Meerschweinchen ist darauf zu achten, gelegentlich die Krallen zu kürzen. In freier Natur macht es natürlich niemand, jedoch nutzen sich dort die Krallen auch viel besser ab als in der Heimtierhaltung. Somit muss da ab und an mal ein wenig nachgeholfen werden. Dies kann man beim Tierarzt oder bei professionellen Tierfriseuren machen lassen, dies kostet aber häufig einiges. Da kann man sich lieber eine Krallenschere holen und es selbst machen. Eine weitere helfende Hand wäre nicht schlecht. Falls du nicht genau weißt, wie du es am besten machen kannst, bei Youtube gibt es einige Videos dazu, wie man es am einfachsten machen kann.

 

 

Buchtipps

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles, ja es dreht sich hier um Bücher, egal ob E-Book oder gebundene Bücher, es gibt einige schöne Ratgeber mit tollen Tipps, zwar ist bei einigen nicht immer alles gut und man kann sich trefflich über Ansichten streiten, aber das soll ja nicht heißen, dass es keine guten Bücher sind.


Dieses Buch über Meerschweinchen ist sehr interessant, vor allem für Neulinge. Und für welche, die sich erst noch überlegen sich diese Tiere anzuschaffen. Da gibt es viele hilfreiche Tipps und Informationen rund um das Thema Meerschweinchen und wie sie sich am wohlsten fühlen.

Dies ist ein Buch, welches vor allem für Züchter, oder die es gern werden wollen. Das erste Kapitel ist noch recht allgemein gefasst und somit auch etwas für Anfänger auf diesem Gebiet. Danach wird aber viel über Vererbung geschrieben, und das ist auch das eigentliche Hauptthema. Wenn dich die Vererbung bei Meerschweinchen und die Zucht dieser Lebewesen interessiert, dann wäre dies das optimale Buch für dich.

Das ist ein Buch, bei dem es zur Sache geht. Wer kennt es nicht? Man sieht und erkennt das mit seinem Tier etwas nicht stimmt. Und gerade ist Wochenende und kein Tierarzt zu erreichen? Dieses Buch hilft dir bei der Diagnosefindung, viele Diagramme, Bilder und Veranschaulichungen sind dort aufgeführt. So kannst du schnell anhand der Symptome erkennen, was deinem Tier fehlt. Vor allem wenn gerade kein Tierarzt zur Verfügung steht, ist es ein tolles Hilfsmittel um bereits mit der ersten Versorgung oder Therapie zu beginnen. Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch nicht selbst. Jedoch vom selben Autor das für die Leitsymptome bei Kaninchen. Das ist wirklich ein tolles Buch.

Dieses Buch ist hervorragend für Rennmaushalter, oder die es werden wollen, geeignet. Es stehen viele nützliche Tipps darin rund um die Themen Haltung, Pflege und auch Beschäftigung.

 

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